Denktablette

Lassen Sie sich enttäuschen

Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


dt:corona_ausschuss:sitzung10

Corona-Untersuchungsausschuss Sitzung 10: Gefährlichkeit des Virus

Die Sitzung fand am 14. August 2020 statt.

Einleitung

Diesmal stellt sich der Ausschuss die Frage nach der tatsächlichen Gefährlichkeit des Corona-Virus, welches in der Öffentlichkeit großteils als besonders bedrohlich für alle Menschen im Lande wahrgenommen wird. Die Gespräche spannen dabei einen großen Bogen über bereits angesprochene Themengebiete: Wie eine Impfung zu betrachten ist, wie gut und sinnvoll die Behandlung auf Intensivstationen war oder wie Aussagekräftig PCR-Tests zur Erkennung von Corona-Infektionen sind.

Besonders markant empfand ich die Aussagen von Dr. Gerd Reuther, einem sehr kritischen Arzt, der strukturelle Fehler in unserem mediznischen System anprangert.

Teilnehmer

  • Dr. Wodarg als fester Teilnehmer der Sitzungen
  • Dr. Gerd Reuther, Radiologe und (ehemaliger?) Chefarzt. Außerdem bekannt als Buchautor und über Veröffentlichungen in journalistischen Produkten wie dem SPIEGEL.
  • Clemens Arvay, ein Biologe und Gesundheitsökologe aus Österreich.
  • Professor Pierre Capel, ein niederländischer emeritierter Professor für experimentelle Immunologie der Universität Utrecht.

Aussagen

Dr. Wodarg

  • Eingangs wiederholt Dr. Wodarg nochmals einige Aspekte, die er bereits in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Impfungen zur Sprache brachte. So zum Beispiel eine Studie zur Wirksamkeit der Influenza-Grippeimpfung im Zusammenhang mit dem Virom des Menschen. Die Influenza-Grippeimpfung habe schon eine gewisse Wirksamkeit, die von Jahr zu Jahr schwankt. Wenn jedoch ein Virus aus dem menschlichen Organismus verdrängt wird, wird damit scheinbar nur „Platz“ geschaffen für andere Arten von Viren. Menschen sterben/erkranken daher nicht weniger als ohne Impfung, sie sterben/ erkranken nur an anderen Erregern.
  • Er spricht Verunreinigungen bei Impfstoffen an. Es gebe immer einen gewissen Grad an Verunreinigungen. Bei klassischen Impfstoffen werden Hühnereier als Trägermaterial für die Impfstoffherstellung verwendet. Dieser Prozess sei recht gut etabliert und erziele gute Ergebnisse. Wenn Geld gespart werden muss oder nicht genügend Eier zur Verfügung stehen, was bei der großen Anzahl von zu impfenden Menschen im aktuellen Fall anzunehmen ist, dann wird beispielsweise auf schnell wachsende Zellen aus dem Bioreaktor zurückgegriffen. Dieses Verfahren sei anfälliger für Verunreinigungen.
  • Es bestehe bei den vorgesehenen genbasierten Impfstoffen die Möglichkeit, dass die manipulierten körpereigenen Zellen vom Körper selbst als Eindringlinge erkannt und zerstört werden und damit die Immunisierung bei einigen Menschen gar nicht erzielt wird.

Dr. Gerd Reuther

  • Von Anfang an ging man bei Corona von einer viralen Atemwegsinfektion aus. Für virale Infektionen gibt es jedoch keine „zielführende“ Behandlung.
  • Zu Beginn der Pandemie wurde von 80 bis 90 % Todesfällen auf Intensivstationen berichtet. Das wurde dann später heruntergestutzt auf 20 bis 30 %.
  • Dr. Reuther geht davon aus, dass es offensichtlich starke Behandlungsfehler auf Intensivstationen gab. Wenn man nicht zielführend behandelt, behandelt man also nicht zielführend. Man hat wohl stur, wenn eine gewisse Sauerstoffsättigung nicht mehr da war, mit Überdruck beatmet, ohne die Gesamtsituation des Patienten zu betrachten. Weiterhin die Gabe von Reserveantibiotika, die sowieso schon starke Nebenwirkungen haben. Alte Menschen haben da noch weniger Toleranz auf Pharma. Und dann noch antivirale Medikamente dazu und so ergibt das einen Giftcocktail.
  • Mehr Sauerstoff ist nicht unbedingt eine förderliche Substanz für den Körper. Der Körper ist auf die 20 % Sauerstoffsättigung in der Atmosphäre eingestellt, nicht auf höhere Konzentrationen. Dann wird es giftig. Von Säuglingen, die man beatmet hat, weiß man, dass diese dadurch erblinden können.
  • Beatmung mit Überdruck ist eine nicht körpergemäße Beatmung. Früher gab es experimentell die „eiserne Lunge“, die mit Unterdruck arbeitete.
  • Wenn man die Überdruckbeatmung länger macht als nur für ein paar Stunden, etwa nach einer Operation, sondern für Tage oder gar Wochen, dann ist das gar nichts mehr für die Lunge, dafür ist sie nicht gebaut, schon gar nicht bei alten Menschen.
  • Es wurde gesagt, dass es zu Gefäßverschlüssen der kleinen Blutgefäße kommen würde und dass das etwas besonderes bei COVID sei. Das ist laut Dr. Reuther nicht der Fall. Das hat man schon in den Siebzigern beobachtet bei Influenza. Da schaut man nur selten nach bei Obduktionen. Das gibt es bei allen Atemwegserkrankungen.
  • Laut Dr. Reuther wird nicht unterschieden zwischen: Sind Veränderungen, die ich da gefunden habe Folge der Krankheit, oder der Behandlung? Auch Professor Püschel hat das nicht gemacht. Bei dieser Fragestellung seien die Ärzte traditionell „blind“.
  • Wer wird heutzutage noch schwerkrank und stirbt, ohne, dass eine Behandlung stattgefunden hat? (Also der Vergleich fehlt auch). Wenn jemand auf der Intensivstation ist, und sogar ein paar Tage auf Intensivstation ist, dann muss man sich immer auch die Frage stellen, sind es Behandlungsfolgen? Und je länger das ist, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass es solche sind.
  • Frage vom Ausschuss: Warum wird trotzdem beatmet, obwohl es da einen Konsens zu geben scheint, dass Überdruck schlecht ist? Antwort: Das ist der in den ganzen Berufsstand der Ärzteschaft eingebaute Aktionismus. Man muss immer was tun, obwohl es in vielen Fällen besser wäre nichts zu tun. Gehen Sie mal zum Arzt und bekommen Sie die Antwort: Es ist besser abzuwarten, das wird sich von selbst erledigen. Das werden Sie fast nie erleben.
  • Auch bei COVID kann man immer stärker beobachten: Man schaut gar nicht mehr den Patienten an, sondern nur die Blutwerte. Ich bekomme die Blutwerte, die sind rot markiert als Alarmfaktor. Ich muss diesen Wert korrigieren. Das ist ein Symptom. Dass man nicht alle Symptome korrigieren soll, das hat sich immer noch nicht überall herumgesprochen.
  • Es wurden um das Jahr 1990 die evidenzbasierte Medizin ausgerufen. Dr. Reuther findet, wir erleben gerade das Ende davon. Man sollte eigentlich eine Behandlung nur anwenden, wenn der Patientennutzen erwiesen ist. Hier wurde beatmet, Antibiotika verwendet, das Malariamedikament Hydroxychloroquin und Remdesivir verwendet ohne Grundlage, nur auf Basis von Gerüchten.
  • Auch Dr. Reuther kritisiert die mittlerweile bekannten Schwächen des PCR-Tests.
  • Eine standardisierte Medizin hält er von der Grundidee her für sinnvoll. Damit nicht ein alter Arzt seine veraltete Medizin anwendet. Die Leitlinien, die wir allerdings haben, seien jedoch fast nur noch konsensbasiert, nicht evidenzbasiert. Da gibt es Interessenskonflikte z. B. mit der Pharmaindustrie.
  • Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Richtlinie herausgegeben, dass jeder, der in den letzten 30 Tagen ein COVID-Positiv-Ergebnis hatte, als COVID-Toter in die Statistik einfließt, selbst wenn er von einem Auto überfahren wurde. Das zeige die fehlende Evidenz und sei haaresträubend.
  • Seiner Meinung nach handelt es sich immer nur um sogenannte COVID-Tote und sogenannte COVID-Positive. Auch Leute mit positivem Antikörper-Test, die also eigentlich immun und gesund sind, würden gezählt.
  • Wenn das Virus wirklich so gefährlich sei, dann würde es nicht nur alte und vorerkrankte Menschen treffen, sondern vom Neugeborenen bis zum Alten alle Bevölkerungsgruppen uneingeschränkt. Und auch eine Vorerkrankung als Risikofaktor zu betrachten ist skeptisch zu sehen. Wenn jemand 80 Jahre alt ist hat er einfach oft Diabetes. Das ist eine Korrelation, keine Ursache. Und alte Menschen sterben einfach irgendwann und eine Lungenentzündung bei alten Menschen war schon immer eine der häuftigsten Todesursachen.
  • Seit vielleicht schon Jahrhunderten habe sich die Medizin angewöhnt Totenscheine auszufüllen mit Todesursachen, die eigentlich nur Todesarten sind. Ein Schlaganfall sei keine Todesursache. Die Ursache können Medikamente sein, eine Infektion etc. pp. Wegen dieser Schlampigkeiten haben seiner Meinung nach vielleicht viele Ärzte auch kein Problem mit den heute schlampigen COVID-Zahlen.
  • Dr. Reuther erläutert „die fünf Is“, die zum Tod führen können bei alten Menschen:
    • Immobilität (Bettlägrigkeit), verursacht Krankheiten die sonst nicht da wären. So auch eine höhere Infektionsanfälligkeit.
    • Inkontinenz: Harnwegsinfekte → Sepsis
    • Intellektuelle Einschränkung: Alzheimer, die Menschen machen unter Umständen gefährliche Sachen.
    • Instabilität: Stürze
    • Der iatrogene Tod: der Tod durch den Arzt, durch Behandlungsfehler.
  • Jeder Dritte sterbe durch ärztliche Behandlung (er hat ein Buch dazu geschrieben). 2,5 % aller Operierten sterben. Er glaubt es werde weniger Tote dieses Jahr geben, weil wegen des Lockdown ca. 1 bis 2 Millionen weniger OPs stattfanden. (Anmerkung: das ist nicht eingetreten, auch wenn eine genaue Aufschlüsselung schwierig ist).
  • Allerdings würden die Selbstmorde zunehmen. Auch diese würden nicht ordentlich erfasst.
  • Die Obduktion ist ein Standard, der sich über Jahrhunderte gehalten hat. Die Leiche geht über die Lehre. Das RKI macht nach Meinung von Dr. Reuther hier seinem Namensgeber alle Ehre, der wohl eine sehr obskure Person gewesen sein soll. Es gehe hier nicht um Aufklärung.
  • Die wichtigsten Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation gegen Pandemien lauten heute: Eine antivirale Substanz impfen. Oder ein antivirales Medikament geben. Aber das haben wir nicht. Ein antivirales Medikament kann es vielleicht gar nicht geben, weil wir nicht nur schädliche Viren im Körper haben. Das ist für Dr. Reuther ein Indiz, dass die Pharma-Industrie an diesen Empfehlungen mitgeschrieben hat.
  • Es gebe jedoch die Plasmatherapie über die in Deutschland gar nicht gesprochen wird. (in Italien gibt es den Arzt Giuseppe De Donno, der in dieser Richtung Erfolge erzielt haben will, siehe Ausschuss Sitzung 3). Bei dieser Therapie handle es sich um eine einfache Behandlung die wohl zumindest in Österreich an ca. 50 Menschen ganz gute Ergebnisse gebracht hat.
  • Laut der Plattform Leitlinienwatch seien 85% der Leitlinien im Medizinwesen nicht konfliktfrei.
  • Es sei ein Widerspruch, dass gesagt wird, wir müssen nach jedem Strohhalm greifen, so groß die Risiken auch sind und dann aber die Plasmatherapie nicht aufgegriffen wird. Die Berliner Charitè etwa hat laut Rechtsanwältin Fischer da gar kein Konzept. Obwohl sonst Deutschland ganz vorne dabei ist bei der Verwendung von Blutprodukten. Aber auch die Plasmatherapie sollte nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Atemwegserkrankungen heilt der Körper in der Regel selbst.
  • John Ioannidis, einer der besten Epidemiologen der Welt, habe das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess schon früh untersucht, und dort nur ~0,15 % Todesrate im Mittelwert festgestellt. Er habe auch schon 2005 eine Studie rausgebracht laut der 80% der wissenschaftlichen Studien sind nicht reproduzierbar sind. „Wir wissen alles, aber dieses Wissen wird hartnäckig ignoriert“.
  • Es gibt heute keine separate Klingel für Infektiöse bei Ärzten, nur bei Kinderärzten bei Verdacht auf Masern etc. Niemanden hat das gekümmert. Beim Einkaufen, wenn jemand Symptome hat, dann empfiehlt Dr. Reuther einen Mundschutz zu tragen, aber auch nur dann.
  • Jedes Jahr gibt es in Deutschland 30.000 - 40.000 Tote durch Klinikinfektionen. Wir haben viele Probleme in der Medizin, wo Menschen zu Schaden kommen. Doch die wurden jetzt alle mit COVID weggedrückt als wären sie nichts.
  • Dr. Reuthers eigener Vertrag von 2007 als Chefarzt war schon so gestaltet, dass jegliche Äußerungen ggü. nicht Firmenangehörigen zu einer fristlosen Kündigung führen. Er glaubt so werden die Verträge mit Ärzten seit Jahren gemacht. Es wäre nicht ratsam sich auch mal mit einem Journalisten zu unterhalten. Wenn man das vorher nicht mit der Geschäftsführugn geklärt hat muss man mit Kündigung rechnen. Er kenne auch Kollegen, die Abmahnungen bekommen haben, weil sie sich bezüglich der Coronapolitik kritisch geäußert haben. „Das ist ein extremer Meinungsterror, der stattfindet“.
  • Kassenärzte sind juristisch gesehen eher so eine Art Scheinselbstständige, wegen der kassenärztlichen Vereinigung. Seine subjektive Einschätzung der vergangenen Jahrzehnte ist, dass diese Ärzte mindestens genauso viel Angst haben, wie angestellte Ärzte.
  • Dr. Reuther schreibt gerade ein Buch über Medizingeschichte. Kurt Karl Stephan Semm hat die endoskopische Chirugie in Deutschland perfektioniert. Da es aber bei den Chirurgen immer hieß „in den Körper kommt man nur mit dem Skalpell rein“, wurde dem Herrn Semm unethisches Handeln vorgeworfen, als er seine erste Blinddarmoperation auf diesem Wege gemacht hat. Die deutsche Ärzteschaft hat den Entzug der Aprobation gefordert. Jeder kennt Herrn Semm heute auf der Welt mit Hochachtung. 1980 wollte man ihm die Aprobation entziehen. „Kritik ist hierzulande unerwünscht“.
  • Die Leute die wirklich die Medizin weitergebracht haben wurden niemals mit offenen Armen empfangen. Da haben Leute ihr Leben verloren, sie mussten ihr Land verlassen, sie sind schikaniert, wirtschaftlich ruiniert worden. Das ist leider die Tradition der letzten 2.500 Jahre. Auch wenn sich vielleicht kurze Zeit später schon gezeigt hat, dass das für die bestehenden Ärzte auch ein gutes Geschäftsmodell ist.

Clemens Arvay

  • Herr Arvay sieht eine Einengung der Diskussion in den Medien. Kritik werde abgekanzelt. Der Epidemiologe Ioannidis galt im Jahre 2015 im „New England Medical Journal“ als der größte Feind wissenschaftlicher Schlampigkeit. Seine frühen Mahnungen, dass wir es nicht mit Evidenz zu tun haben, wenn Daten von Hot-Spots extrapoliert (hochgerechnet) werden und immer mehr getestet wird, wurden (aus der Berichterstattung) herausgefiltert.
  • In Afrika sei die Situation ganz anders, da die Bevölkerungsstruktur eine ganze andere ist. Dort gibt es viel mehr junge Menschen, die für die COVID19-Erkrankung nicht anfällig sind. Doch auch in diesen Ländern ist der Fokus verrutscht und es werde zum Beispiel die Malariaprophylaxe vernachlässigt, was zu vermehrten Todesfällen bei Kindern in diesen Ländern führt.
  • Afrikaner hätten durch die in ihren Ländern oft mangelnde Hygiene überhaupt ein fitteres Immunsystem von Kindesbeinen an. Zum Beispiel sei der Kontakt mit Parasiten wichtig und sorgt dafür, dass das Immunsystem nicht überreagiert, wenn Erkrankungen auftreten.
  • Bill Gates habe im Juli noch gesagt es würden jetzt dennoch die Millionen erwarteten Toten in Afrika durch COVID-19 kommen, was aller Evidenz massiv widerspricht.
  • Die diskutierten Gen-Impfstoffe manipulieren körpereigene Zellen über Nanotechnologie, so dass wir selbst das Virus herstellen. Eine andere genetische Variante ist, dass Trägerviren das sogenannte Spike-Protein des Corona-Virus herstellen. In beiden Fällen werden die Antikörper erst im Körper selbst hergestellt.
  • Das „Panikfeld“ in den Medien sei vermutlich nun von den Pharmakonzernen besetzt worden. Die sogenannte „Teleskopierung“ des Zulassungsverfahrens sei sehr bedenklich. Die einzelnen Ergebnisse der Phasen bauen nicht mehr aufeinander auf, sondern finden parallel statt. Staaten haben schon während der Entwicklung Verträge gemacht. Noch vor der Zulassung wurde die Produktion des Impfstoffes angefahren. Langzeituntersuchungen, die sonst Jahre dauern, wurden auf einen Monat verkürzt. Über die dauerhafte Wirkung einer Immunität kann daher überhaupt nichts gesagt werden. Beim Hersteller Astra Zeneca wird die Zusammenarbeit mit der Universität Oxford hervorgehoben. Es handelt sich dabei jedoch lediglich um eine Ausgründung aus der Universität Oxford, es gibt also Verbindungen dorthin, im wesentlich sei es jedoch eine privatwirtschaftliche Organisation mit Gewinninteressen.
  • In den Medien wurden Ergebnisse der verkürzten Studien zu den Impfstoffen als Erfolg gefeiert, obwohl sie eher das Gegenteil eines Erfolgs aufzeigten, so zum Beispiel extrem häufigeres Auftreten von Nebenwirkungen wie Fieber, Muskelschmerzen und Grippesymptome im Vergleich zu bekannten Impfstoffen.
  • Wenn die Zellen im Falle einer mRNA-Impfung fehlfunktionieren und sich fortpflanzen, dann könne man das kurzfristig nicht feststellen. Das sieht man nur langfristig zum Beispiel nach Jahren als Tumor.
  • Nicht nur die aktuelle Impfhysterie an sich sei ein Geschäft, sondern die Pharmaindustrie versuche nun generell bislang nicht zugelassene Techniken und Patente in die Praxis umzusetzen. Genimpfungen erscheinen bei der WHO scheinbar klar bevorzugt zu werden.
  • Die Kreuz- und Hintergrundimmunität der Menschen gegenüber Coronaviren sei viel höher als ursprünglich gedacht. So hätte man zum Beispiel Jahre alte Blutkonserven untersucht, zu deren Zeit es ja noch nicht das berühmte „neuartige Coronavirus“ gab und diese Blutkonserven zeigten auch erhöhte Aktivität gegen das aktuelle Coronavirus und könnten also auf dieses Virus reagieren.
  • Herrn Arvay wurde in einer großen deutschen Tageszeitung mit Bezug auf eines seiner Videos vorgeworfen er würde unter dem Vorwand der Sorge um die Gesundheit der Menschen Propaganda gegen Pharmakonzerne machen.
  • Bei Atemwegsinfektionen scheint es oft eine Vergesellschaftung von Viren zu geben. Das heißt nur auf das Coronavirus zu blicken sei eine wahnsinnige Verengung und Verzerrung der Wahrnehmung.
  • Herr Arvay sieht einen massenhaften Narzissmus. Es werde überall Gefahr gewittert. Es gebe Leute die ihre Lüftungsgitter im Auto zukleben oder Herrn Arvay vorwerfen er würde die Leute in den Tod schicken, wenn er ihnen rät, in den Wald zu gehen. Denn dort könnten die Menschen ja in einer Viruswolke landen, oder jemand könnte auf einen Baum niesen.
  • Herr Arvay weiß von einigen Forschern im Wissenschaftsbetrieb unter der Hand, dass sie in ihren Instiutionen „überwacht“ werden oder einen „Maulkorb“ haben, so dass sie sich nicht kritisch über die Corona-Situation äußern.
  • Wie man anhand der Aussagen von Herrn Capel (siehe unten) sehen könne, kann man mit Statistiken wunderbar manipulieren. Für Herrn Arvay könnte das ein Ausstiegsszenario für die Politik sein, dass, wenn die Impfung verfügbar ist, die Statistiken im positiven Sinne zurechtgerückt werden und dann eben in jedem Falle „geholfen“ haben. Denn die Politik arbeitet die ganze Zeit nicht evidenzbasiert, insofern wäre das also kein Problem.

Professor Pierre Capel

  • Professor Capel hat selbst viel mit PCR-Tests in der Forschung gearbeitet. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie empfindlich dieses Verfahren ist. In einem Projekt seien einmal „günstige“ Primer eingekauft worden und plötzlich habe nichts mehr zusammengepasst. Der Test sei so empfindlicht, dass eine 98 Prozentige Reinheit des Primers nicht ausreicht. In diesem Fall ging ein halbes Mannjahr Arbeitszeit für 40 Mitarbeiter im Projekt verloren.
  • Professor Capel bestätigt wie schon andere zuvor im Ausschuss, dass PCR-Tests ein einzelnes Virenmolekül erkennen können, was nichts über eine Krankheit aussage. Infektiös sein bedeute Millionen von Viren im Organismus zu haben, nicht nur eines oder ein paar.
  • Die Todesfälle durch COVID-19 erreichten in Deutschland im Juni den Nullstand. Daher habe man einfach auf das zählen von PCR-Positiven umgestellt, damit die „zweite Welle“ konstruiert werden kann. Auch in den Niederlanden sei man aus dem Häuschen wegen der der zweiten Welle, die nicht stattfinde.
  • Die Logik und das Sachliche führen nach Ansicht von Herrn Capel nicht mehr weiter. Er fühlt sich an thailändische „Spirit-Houses“ erinnert, die vor Krankenhäusern das schlechte weltliche draußen halten sollen. Ein hoch ausgebildeter Professor in Thailand hat auf seinen Einwand, dass diese Spririt-Houses ja nicht funktionieren, wenn im Krankenhaus etwas schief läuft, gesagt, „Nein, dann ist das Spirit-House nur noch nicht gut genug“. In der Coronapandemie seien die Masken, der Abstand und die Impfung die Spirit-Houses.
  • die Entwicklung einer funktionierenden Impfung ist extrem kompliziert, wie er aus eigener Erfahrung weiß. Umso mehr, wenn es unter Zeitdruck geschieht. Die Gruppe der Coronaviren sei äußerst vielseitig. Es gibt alleine sechs bekannte Hauptgruppen an Corona-Viren, die sich jeweils schon stark voneinander unterscheiden. Das berühmte Spike-Protein unterscheidet sich zwischen diesen Gruppen jeweils um etwa 8 %. Wie soll man da eine sinnvolle Impfung entwickeln, wenn diese Viren sich auch noch ständig weiterentwickeln?
  • Eine Impfung hält er für unnötig. Wenn, dann helfe sie nur im Sinne einer psychologischen „Corona-Taufe“, wenn man ein harmloses Mittel spritzt, aber eine tatsächliche Virenimpfung könne nur schädlich sein.
  • Das natürliche Immunsystem sei so vielseitig und trainiert, dass bei Kindern bis 15 Jahren diese Viren schon beseitigt werden, bevor überhaupt Antikörper gebildet werden. Deshalb würden Kinder auch nicht krank und seien auch nicht ansteckend.
  • In den Niederlanden gab es eine „Superspreader“-Kirchengemeinde in einem Ort, und in den Medien hieß gleich es lag an dem Singen in der Kirche usw. Tatsächlich waren dort aber vier unterschiedliche Virenstämme unterwegs, die einfach nur durch die Versammlung zusammengebracht wurden. Es hätte nichts mit Corona an sich zu tun gehabt und auch nicht mit dem Singen.
  • Professor Capel hat Untersuchungen zur Wirkung von Stress auf das Immunsystem gemacht. Angstzustände oder Einsamkeit etwa schalten gewisse Gene ab, was zu schwereren Krebs- und sonstigen Krankheitsverläufen führen kann. Bei starken Angstzuständen kann das sogar permanent sein und sich an Kinder weitervererben.
dt/corona_ausschuss/sitzung10.txt · Zuletzt geändert: 25.03.2021 17:17 von Matthias Gerstner