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Corona-Untersuchungsausschuss Sitzung 8: USA: der Blick von Innen. Aktuelle Lage in Italien, Irland, Nepal und Argentinien

Die Sitzung fand am 7. August 2020 statt.

Einleitung

In dieser Sitzung wird der Blick weiter auf die Situation im Ausland gerichtet. Gäste aus den Vereinigten Staaten, Nepal, Argentinien/Südamerika, Irland und Italien kommen in der Sitzung zu Wort.

Der Bericht aus den USA war mir persönlich etwas zu wenig konkret. Interessant ist der Bericht aus Nepal, wo ebenfalls drastische Maßnahmen durchgeführt wurden nachdem es innerhalb von zwei Monaten offiziell zwei COVID-Tote im Lande gab. Am ausdrucksstärksten empfand ich die Aussagen der Immunologin aus Irland, die sehr klare und deutliche Worte zu den medizinischen und politischen Vorgängen findet.

Teilnehmer

  • Dr. Wodarg als fester Teilnehmer des Ausschusses.
  • Dr. Pamela „Pam“ Popper, Betreiberin einer Art Naturheilpraxis in den USA
  • Ash Zrl, Modedesigner aus Nepal
  • Dr. Luca Speciani, Italien
  • Gaby Weber, Journalistin und Dokumentarfilmerin aus Argentinien
  • Prof. Dolores Cahill, Immunologin aus Irland

Aussagen

Dr. Wodarg zu der Lage in den USA

  • Er hat keine umfangreichen persönlichen Informationen aus den USA, insofern ist seine Betrachung nur eine äußere auf Basis der Medienberichte.
  • Er nimmt eine Verschränkung des Präsidentschaftswahlkampf mit der Corona-Angst wahr.
  • In den USA besteht ein privates Gesundheitssystem, welches ohnehin schon mit Angst und Krankheiten arbeite, um „Kunden“ zu gewinnen. Es gibt 20 % mehr Geld in Krankenhäusern für Corona-positive Patienten. Das könne schon einmal 8.000 $ mehr Einnahmen ausmachen.
  • Dr. Wodarg vermutet, dass sehr schlechte oder sehr empfindliche Tests von Krankenhäusern verwendet werden, um das „gewünschte“ Ergebnis zu erreichen.

Dr. Pamela "Pam" Popper zur Lage in den USA

Dr. Popper spricht viel von „denen“, von einer Tyrannei, von einem Plan und von Fehlern, die in diesem Plan begangen worden seien, jedoch ohne genauer darauf einzugehen. Sie wirkt im Gespräch ehrlich aufgebracht, doch hätte ich mir mehr Sachlichkeit gewünscht.

  • Sie bezeichnet sich selbst nicht als Doktor/Arzt, sondern als „naturopath“ also eine Art Naturheilpraktikerin. Sie scheint jedoch auch eine klassische akademische medizinische Ausbildung zu haben (amerikanisch Ph. D.).
  • In Ihrer Naturheilpraxis strebt sie aufgeklärte medizinische Entscheidungen bei ihren Patienten an. Jeder Patient soll sich selbst unabhängig informieren und Entscheidungen über die eigene Gesundheit treffen.
  • Die Geschehnisse in den USA und der Welt hinsichtlich der „Corona-Pandemie“ bezeichnet sie als ein zwar besonders herausragendes und offensichtliches Ereignis. Die Grundlagen für diese (aus ihrer Sicht) Fehlentwicklungen bestünden jedoch schon viel länger.
  • Als ein Beispiel nennt sie etwa die Brustkrebsvorsorge (Mammografie). Bei dieser Untersuchung gebe es ein ein viel größeres Risiko Schaden durch Mammografie zu erleiden, als davon zu profitieren. Jedes westliche Land investiere jedoch Milliarden Dollar in Mammografie, da die Menschen daran glauben. Es gebe jedoch keine wissenschaftliche Grundlage dafür. Genauso sei es mit „PSA testing“ (der Früherkennung von Prostatakrebs) oder mit Cholesterinsenkern. Jedoch seien die Menschen seit Jahrzehnten dazu erzogen worden Fehlinformationen zu verarbeiten und nach ihnen zu handeln. Was jetzt bezüglich der Pandemie vor sich gehe sei für sie nicht schockierend oder überraschend. „Sie“ (vermutlich ist das medizinisch-/politische System insgesamt gemeint) wussten, dass sie dies tun können.
  • Es gebe in den USA verwirrende und unzuverlässige COVID-Testergebnisse. Der Gouverneur von Ohio wurde innerhalb einer halben Stunde erst positiv und dann negativ getestet. 18 Altenheim-Insassen wurden mit Symptomen komplett positiv gestestet, ins Krankenhaus verbracht, dort komplett negativ getestet und ohne Symptome zurückgebracht. Menschen, die den Test gar nicht haben machen lassen (weil sie etwa zu lange warten mussten) erhielten positive Testergebnisse. Manche Testreihen wurden mit 100 % Positivfällen gemeldet, was unmöglich sei.
  • Immer mehr Menschen würden bemerken, dass hier was nicht zusammenpasst. Da nun auch die Kinder immer mehr von den Einschränkungen betroffen seien, wären auch die Reaktionen der Eltern anders als bislang.
  • Sie sieht zwei Möglichkeiten, wie die Vorgänge in den USA enden: Mit einem Bürgerkrieg oder mit massenhaftem zivilen Ungehorsam. Laut einer Studie aus den Niederlangen finden 30 % der Menschen die Maßnahmen jetzt schon übertrieben, 20 % „würden die Maske auch Nachts noch tragen“ und 50 % seien unentschieden d.h. wenn es für die noch etwas offensichtlicher und/oder unbequemer würde, dann würde die Stimmung kippen.
  • Sie findet rechtliche Anstrengungen und überhaupt alle Anstrengungen bezüglich der Pandemie sollten so zielgerichtet und sinnvoll wie möglich genutzt werden. Etwa Petitionen zu unterschreiben sei völlig nutzlos, wenn man eine „kriminelle Regierung“ hat. Das Ziel müsste ihrer Meinung jetzt sein die Freiheit der Menschen wiederherzustellen. Details aufarbeiten müsse man hinterher. Es laufe derzeit eine Art neuer Holocaust ab, der (mengenmäßig) schlimmer sei, als was im zweiten Weltkrieg passiert ist (Vereinsamung, Selbstmorde, Isolation in Altenheime etc).

Dr. Popper zu den Vorgängen in New York

Zu Beginn der staatlichen Einschränkungen in Deutschland rangierte Norditalien ganz oben in den Medien als Krisenherd und diente als Begründung der Maßnahmen. Später löste für einige Zeit die amerikanische Stadt New York diese Spitzenreiterposition ab. Dr. Popper hat dazu folgende Aussagen gemacht:

  • Es gab in New York ähnlich wie in Norditalien Fehlentscheidungen wie zum Beispiel die Vermischung von infektiösen mit nicht-infektiösen Patienten oder die Rücksendung noch infektiöser Patienten in Altenheime.
  • Laut den Medien wären Kliniken so überlastet gewesen, dass Kranke auf Parkplätzen und in Zelten behandelt werden mussten. Jedoch waren (offenbar wegen COVID) mehrere Krankenhäuser in der Stadt geschlossen gewesen, die man hätten nutzen können. Ein Krankenhausschiff von Präsident Trump mit einer Kapazität von 1.000 Personen im Hafen von New York wurde zu keinem Zeitpunkt mit mehr als 58 Personen ausgelastet. Es wurden behelfsmäßig neue Krankenhäuser gebaut anstatt bestehende Möglichkeiten zu nutzen. Sie befindet, bevor man Leute auf einem Parkplatz behandelt, sollte man doch jede der anderen Optionen bevorzugen. Wieso wurde das nicht getan?
  • Eine Reisekrankenschwester war in den New Yorker Krankenhäusern tätig und hatte Bild- und Tonaufnahmen davon gemacht, wie ihr ihrer Meinung nach falsche Anordnungen erteilt wurden. Jedoch ist diese Krankenschwester zum Zeitpunkt der Sitzung schon länger nicht mehr medial aufgetreten. Sie wollte ein Buch über ihre Erlebnisse in dieser Zeit schreiben.

Dr. Popper über Zustände in den Schulen und zu juristischen Vorgängen in den USA

  • 40 % der amerikanischen Eltern würden mittlerweile ihre Kinder nicht mehr in die öffentlichen Schulen schicken, sondern sie zu Hause selbst schulen. Und das nicht aus Angst vor dem Corona-Virus, sondern wegen der unangenehmen Bedingungen an den öffentlichen Schulen.
  • juristisch gelte es ihrer Meinung nach genau zu überprüfen, wo welche Klagen erfolgreich sind, warum Klagen abgelehnt werden. Man müsse dem Mechanismus zuvorkommen, dass wegen „der Gesundheitsgefahr“ alles andere zurückstehen müsse. Zum Beispiel indem man anführt, dass es keine Gesundheitsgefahr gibt. Sie glaubt, dass man sich noch in Jahrzehnten mit den aktuellen Vorgängen rechtlich beschäftigen wird.
  • Das gute an der Krise sei, dass marode Strukturen wie ein kaputtes Gesundheitssystem, ein kaputtes Schulsystem und ein kaputtes Machtsystem jetzt endlich einen Neuaufbau erfahren könnten.
  • Sie hält die „Kriminellen“ (Politiker) für persönlich verantwortlich. Einige politische Figuren hätten sich unvorsichtig geäußert, wie der Gouverneur in ihrem eigenen US-Staat, der gesagt hat, dass er sich nicht um widersprechende Meinungen kümmere und er seine Entscheidungen auch nicht rechtfertigen müsse.
  • In den USA gebe es schon einigen zivilen Ungehorsam. Eine Marktkette hätte zum Beispiel die Maskenpflicht aufgegeben, da unter anderem ein Mensch dort wegen eines Streits um die Maskenkonflikt zu Tode gekommen sei.

Dr. Popper zum US-Gesundheitssystem und zu Statistiken

  • Es gebe finanzielle Anreize für COVID-Patienten in den Krankenhäusern. Ein Patient, der eine Knieoperation vornehmen lassen will, muss sich testen lassen. Ist das Ergebnis positiv, wird er nicht als Kniepatient, sondern als COVID-Patient geführt und es gibt 15.000 $ extra für das Krankenhaus. Das sei ein finanzieller Anreiz, um Zahlen zu fälschen.
  • Die gemeldeten Todeszahlen seien überhöht. Der Gouverneur vom US-Staat Washington bezeichnete solche Aussagen zunächst als „Verschwörungstheorie vom Planeten Pluto“, doch kurz später mussten die Zahlen nach Unten korrigiert werden. Überhaupt seien die US-Todesstatistiken ein riesiges Durcheinander, welches für sich genommen schon Jahrzehnte bräuchte, um aufgearbeitet werden zu können.
  • Dr. Popper stellt die Frage, welcher Charakter Mensch heute überhaupt noch Lust hat in einen Arztberuf zu gehen. Die das tun sind ihrer Meinung nach schon schlaue Leute, aber diese Schläue wird für etwas anderes verwendet, als für die Patienten. Ein Arzt müsse nicht nur schlau sein. Früher hätte man einen Familienarzt gehabt, der sich um alle in der Familie gekümmert hatte. Heute gebe es nur noch Einrichtungen. Ärzte, die sich nicht an die Vorgaben (Richtlinien) halten, drohen ihre Zulassung zu verlieren. Das System sei faul, und das schon lange, wir würden hier gerade nur erleben, was schon da war, in stark vergröberter Form.

Gespräch mit dem Nepalesen Ash Zrl

  • Nepal ist ein Land mit nicht ganz 30 Millionen Einwohnern zwischen China und Indien.
  • Laut Ash gab es Ende Januar 2020 einen Corona-Positiven und dann wieder einen Ende März, jedoch keine Todesfälle. In dieser Zeit wurden sogar die Chinesischen Nachbarn eingeladen in das „sichere Nepal“ zu kommen. Nach dem 25. März wurde dann ein umfassender Lockdown verhängt.
  • Zum Zeitpunkt des Gesprächs gab es insgesamt 70 Tote und etwa 22.000 Infizierte mit unbekanntem Symptomstatus.
  • Nach einem Protest der jungen Bevölkerungsschicht im Sommer wurde der Lockdown im Juli aufgehoben. Große Einschränkungen blieben jedoch bestehen insbesondere im öffentlichen Verkehr und in Schulen.
  • Viele Nepalesen sind Tagelöhner und haben keine soziale Absicherung. Die Regierung hat keinerlei Hilfen in Gang gebracht. Ash selbst hat trotz Anfrage in der nächstgelegenen Stadt nichts für seine eigenen Verdienstausfälle erreicht.
  • 5 Millionen Nepalesen arbeiten im Ausland zum Beispiel in China, Indien, dem Nahen Osten oder Australien. Aufgrund der COVID-Situation haben diese im Ausland vielfach keine Erwerbsmöglichkeit mehr und wollen nach Nepal zurückkehren. Diese Menschen sollen jedoch alle in Quarantäne, was völlig unrealistisch sei. Es sollten Hilfsgelder in Höhe von 90 Millionen Dollar für diese Rückkehrer ausgeschüttet werden. Das Geld sei jedoch „verschwunden“. Rechtsanwälte, die die Regierung danach anfragen, bekommen entweder keine Antwort, oder werden gar für einen Tag in Gewahrsahm genommen.
  • Junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahren führen Hungerstreiks durch, um die Aufmerksamkeit der Regierung zu bekommen. Ein hoher Politiker der Regierung hat nach einiger Zeit diese Streikenden besucht (die sich aufgrund des Streiks teilweise im Krankenhaus befinden) und versprach Abhilfe.
  • Proteste sind der Bevölkerung komplett verboten.
  • Die Strafe dafür, die Maske nicht zu tragen, liegt bei einem Dollar, wobei das durchschnittliche Monatseinkommen in Nepal 150 Dollar beträgt.
  • Auf den Straßen wachen hochgerüstete Polizeieinheiten über die Einhaltung des Lockdowns und der noch bestehenden Regelungen.

Dr. Speciani über Neuigkeiten zu Italien

Dr. Speciani war bereits in Sitzung 3 des Ausschusses Gast, der über die Vorgänge in Italien und Bergamo berichtet hatte. Er gibt in dieser Sitzung Auskunft über die neuesten Vorgänge in Italien während der Sommerzeit.

  • Es werden in Italien ca. 35.000 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID gemeldet. Jedoch ist es untersagt die Toten genau zu untersuchen. Es sei sehr einfach jemanden als COVID-Toten auszugeben. Es seien viele Leute darunter, die einfach Krebs oder andere tödliche Krankheiten hatten, die aber mit dem PCR als COVID-positiv getestet wurden.
  • Es wird zum Zeitpunkt eine Sterblichkeitsrate von 16 % angegeben für COVID in Italien angegeben. Diese wurde jedoch auf Basis einer Sondergruppe von Intensivpatienten berechnet und hat nichts mit der Realität zu tun. Die italienischen Medien wären jedoch alle auf Linie mit der Regierung und es diese Zahl sei ein tolles Mittel, um Angst in der Bevölkerung zu produzieren.
  • Es wird in den Medien mitgeteilt, dass ein Drittel der Bevölkerung COVID-positiv und „krank“ sei. Das sei unhaltbar. Die meisten positiv getesteten wären überhaupt nicht krank. Asymptomatisch Infizierte hätten keine Relevanz bezüglich einer Ansteckung, da die Virenlast bei diesen Menschen wenn überhaupt vorhanden dann nur sehr niedrig sei und nicht zur Ansteckung anderer ausreicht.
  • Dr. Speciani verweist auf ein Treffen im Jahr 2014, welches in Italien mit US-Vertretern stattfand. Die italienische Regierung hätte damals eine Art Abkommen getroffen, von dem sie sich Vorteile erhoffte. In der Folge dieses Abkommens gebe es eine Art Wissenschaftsrat in Italien, der von Pharmavertretern beherrscht sei. In diesem Zusammenhang empfindet Dr. Speciani sein Land als einer Art Testfläche für Impfkampagnen.
  • Dr. Speciani äußert die Ansicht, dass es Kräfte gebe, die beabsichtigen, eine Art Weltregierung zu errichten. Wenn der Mittelstand durch die „Maßnahmen“ zusammenbricht wird sich die Armut im Land ausweiten. Wenn dann alles am Boden liegt würden die Leute nach einem neuen starken Mann wie Mussolini oder Hitler rufen.

Gabi Weber über die Lage in Argentinien und Nachbarländern in Südamerika

  • In Argentinien war im März noch Sommer. Es fand hinsichtlich einer Pandemie nichts statt. Dennoch wurde die Pandemie ausgerufen und wurden extreme Maßnahmen umgesetzt. Es wurden auch behelfsmäßige Krankenhäuser aufgebaut.
  • In Argentinien ist das Gesundheitssystem im Vergleich zu den Nachbarländern noch relativ gut aufgestellt. Zum Beispiel muss man nicht privat zuzahlen für eine Behandlung.
  • Die Behausungen in Argentinien seien jedoch oftmals mangelhaft und schlecht isoliert und im Winter leidet ein großer Teil der Bevölkerung unter Bronchitis und ähnlichen Atemwegserkrankungen, was normal sei.
  • Es wird zum Zeipunkt relativ wenig auf COVID getestet. Es wurde einmal in einem Slum massenhaft getestet. In einem Slum kann man keine Abstände einhalten und wenn die Leute nicht rausgehen dann haben sie nichts zu Essen. Dort wurden Positivraten von 70 % gemessen.
  • Nun im Monat August herrscht in Argentinien erst Winter. Daher gibt es nun naturgemäß auch Tote, doch diese Todeszahlen würden nicht mit dem Vorjahr verglichen. Die Krankenhausbetten blieben trotzdem vielfach ungenutzt und Einwohner bekommen nun fünf Euro, wenn sie sich schon mit einem einfachen Schnupfen zu einem dieser Notlager begibt.
  • Es gibt unglaublich harte Einschränkungen. Teilweise braucht man eine individuelle Erlaubnis, um das Haus zu verlassen und etwa mit dem Bus zu fahren. Seit fünf Monaten sei alles geschlossen und die Leute würden langsam „Meschugge“. Es handelt sich nach Meinung von Frau Weber um einen Hausarrest für die ganze Bevölkerung, ohne dass man etwas getan hätte. Wenn ein Sohn seinen Vater besucht dann stehen darauf nun zwei Jahre Haft. Auch kein Sport im Freien ist erlaubt.
  • Ein großer Teil der Bevölkerung stünde jedoch immer noch hinter den Maßnahmen, weil er einfach in Panik verfallen sei, die keine Substanz hat. Es bildeten sich aber nun auch langsam erste Proteste heraus.
  • Den meisten Menschen in Argentinien sei nich klar, dass ein positiver PCR-Test keine besondere Bedeutung habe.
  • Ein Armenviertel in der Nähe der Hauptstadt wurde vom Militär abgesperrt. 25.000 Militärs seien landesweit im Einsatz für solche Sachen. Hilfsorganisationen hatten Mühe Lebensmittel für die Armen abzuliefern. Ein Land, welches 400 Millionen Menschen ernähren könnte, leidet Hunger.
  • Ein argentinischer Außenminister, der Glyphosat entgegen der Bedenken des eigenen Umweltministeriums per Dekret genehmigt hat, hat damals Bedenken der Weltgesundheitsorganisation WHO ignoriert, dass das Pflanzenschutzmittel Krebs auslösen könnte. Gabi Weber hat darüber einen Film gedreht und ihn selbst interviewt und er meinte seinerzeit, dass das alles ja nicht erwiesen sei. Obwohl auf dem argentinischen Land, wo Glyphosat zum Einsatz kommt, die Krebsraten drei Mal so hoch seien, wie in der Stadt. Derselbe Politiker sieht jetzt beim COVID-Thema aber alles anders.
  • Argentinien sei schon lange kurz vor dem Staatsbankroot und jetzt komme es noch schlimmer. Der Mittelstand breche weg. Diejenigen Menschen, die kein regelmäßiges Gehalt bekommen könnten nun ihren Tätigkeiten nicht mehr nachkommen.
  • Im Nachbarstaat Uruguay sei alles viel lockerer abgelaufen. Es werde viel auf Selbstverantwortung gesetzt. Die Grenzen seien dort auch dicht gemacht worden. Davon ab sind dort aber sogar die Restaurants wieder geöffnet. Und das alles ohne große Katastrophe.
  • Im Nachbarstaat Brasilien gibt es kein gutes Gesundheitssystem. In der Hauptstadt Rio De Janeiro gebe es zwar Kliniken auf dem Niveau von führenden US-Kliniken aber dort wird man nur gegen Barzahlung behandelt. Der brasilianische Präsident hätte jedoch Corona ignoriert und kleingeredet. Angeblich gibt es dort nun Massengräber aber Frau Weber weiß darüber nach eigener Aussage auch nicht mehr als was in den Medien zu hören sei.
  • Frau Weber weist darauf hin, dass die Weltgesundheitsorganisation selbst sagt, dass 70 % der Weltbevölkerung früher oder später mit dem Virus in Kontakt kommen. Da hilft es ihrer Meinung nach nur, das Immunsystem der Menschen auf Vordermann zu bringen. Sie fragt sich, wieso da nirgends etwas in dieser Richtugn unternommen wird. Indem etwa auf gesunde Lebensmittel gesetzt wird.
  • RA Füllmich weist darauf hin, dass so scheint als ob auch über internationale Geldgeber Druck auf Länder ausgeübt wird, damit sie Lockdowns anordnen. So sei dies in Weißrussland und in Südafrika. Er fragt Frau Weber, ob dies in Argentinien vielleicht auch der Fall sein könnte. Frau Weber sagt jedoch, dass Argentinien derzeit mit privaten Geldgebern verhandele, mehr oder weniger mit dem Finanzgiganten Black Rock.
  • Frau Weber stellt fest, dass wohl viele Menschen gar nicht wissen wollen, was politisch vorgeht. Sie hat selbst mit einer journalistischen Kollegin telefoniert und die Information besprochen, dass Impfungen gar nicht nachwirken, doch diese Kollegin wollte das nicht genauer besprechen: Laut Frau Weber sind die Menschen massenhaft immer noch zu verstört.
  • In Argentinien wurde ein Dekret, welches zwei Jahre Haft bei Verstößen gegen den Lockdown androht, nur mit Unterschrift des Präsidenten verabschiedet. Die dortigen Gerichte wurden in „Gerichtsferien“ geschickt, d.h. der juristische Apparat läuft gar nicht richtig. Selbst den Rechtsanwälten ginge es deshalb nun an die Substanz. Es formiert sich jedoch bei den Rechtsanwälten Widerstand gegen dieses Dekret und einige wollen vor den obersten Gerichtshof ziehen.
  • Frau Weber befindet, dass es teilweise völlig unsinnige und widersprüchliche Regelungen gebe. Zum Beispiel stünden Renter (also eine Risikogruppe) in Argentinien zum Abholen ihrer Rente in einem engen Gedränge an den Banken an, weil sie Angst haben, dass den Banken das Geld ausgeht.

Professorin für Immunologie Dolores Cahill aus Irland

Dolores Cahill ist Immunologin und Professorin am University College in Dublin, Irland. Sie berichtet in dieser Sitzung weniger über die spezielle Situation in Irland, sondern über ihre medizinische Betrachtungsweise der Corona-Pandemie insgesamt.

  • Frau Cahill hat sich nach eigenen Angaben 20 Jahre mit Antikörpertests beschäfigt und auch damit, ob bestehende Testverfahren, die in der Medizin Anwendung finden aussagekräftig und genau sind.
  • Frau Cahill erklärt, dass sie sich zu Beginn der Corona-Ereignisse im März noch mit ihrer Meinung in der Öffentlichkeit zurückgehalten hat, da die Verunsicherung sehr groß war und sie noch die erste Entwicklung abwarten wollte.
  • Seit Mai 2020 unternimmt sie jedoch Anstrengungen, um die weltweiten Lockdowns zu beenden, da sie diese Maßnahmen für ungeeignet und ungerechtfertigt hält. In diesem Zusammenhang ist sie auch politisch aktiv und Mitglied einer Partei in Irland.
  • Das Corona-Virus sei ein saisonales Virus, welches auf der Nordhalbkugel zwischen Dezember und April aktiv ist.
  • Sie verweist auf die Analyse des Ausgangszustands der „Pandemie“ am 11. März 2020, als die Weltgesundheitsorganisation WHO die Corona-Pandemie erklärte. Dem Influenza-Virus rechnet man jährlich ca. 400.000 Todesfälle weltweit zu. Laut der der WHO gab es zum Zeitpunkt der Erklärung der Pandemie jedoch nur 4.200 Todesfälle mit Bezug zu Corona in 114 Ländern weltweit und das am Ende der Erkältungszeit auf der Nordhalbkugel. Aus Sicht von Frau Cahill gab es keinen Grund deshalb eine Pandemie auszurufen.
  • Sie wundert sich, dass der PCR-Test auf dieses spezielle COVID-19 Corona-Virus so schnell entwickelt werden konnte, obwohl die Gensequenz des spezifischen Coronavirus nicht wirklich bekannt war. Sie stellt die Frage, ob diese Tests nur dafür gedacht und geeignet sind, um auf Bruchstücke von (irgendwelchen) Coronaviren zu testen.
  • Im Mai wurde in Südkorea von einem zweiten Ausbruch / Höhepunkt an Coronainfektionen gesprochen. Es wurde jedoch herausgefunden, dass wenn jemand eine Coronavirus-Infektion hatte, die Virenschnipsel für zwei bis drei Monate oder länger im Körper desjenigen verbleiben. Es wird angenommen, dass die verwendeten PCR-Tests tatsächlich nur auf Virenteilstücke testen aber keinen Hinweis darauf geben, ob jemand gerade eine Corona-Infektion durchmacht. Dieser Punkt deckt sich weitgehend mit den Aussagen von Professor Kämmerer aus Sitzung 4 des Ausschusses.
  • Sie wünscht sich, dass die Fragmente, auf die die PCR-Tests prüfen in eine allgemein zugängliche Datenbank aufgenommen werden, damit alle nachvollziehen können, worauf getestet wird.
  • Das ursprüngliche SARS-Cov2-Virus, welches im Jahr 2003 entdeckt wurde, ist auch zu 20 % an gewöhnlichen Erkältungskrankheiten beteiligt. Es könnte sein, dass auch diese Viren mit dem PCR-Test gefunden werden.
  • Da die Coronaviren nur in der kalten Jahreszeit Krankheiten verursachen und nach dem Monat April auf der Nordhalbkugel keine Toten versuchen, sei es bedeutungslos im Sommerhalbjahr auf die Ergebnisse von PCR-Tests zu blicken.
  • Rund 85 % der Menschen auf der Welt bilden keine Antikörper gegen Coronaviren aus, da sie andere Mechanismen des Immunsystems verwenden (vermutlich ist das angeborene Immunsystem gemeint, siehe Sitzung 4 mit Frau Kämmerer). Diese Menschen können also immun sein, ohne Antikörper zu besitzen. Die restlichen 7 bis 15 % der Menschen haben sowieso Antikörper gegen das Coronavirus. Und bei diesen stellt sich für sie die Frage, ob diese Antikörper nur gegen allgemeine Coronaviren sind. Diese Menschen kommen alle zwei bis drei Jahre während der Erkältungszeit in Kontakt mit dem (jeweils aktuellen) Coronavirus und das löst eine Auffrischung der Antikörper aus. Das sei ein normaler Teil der Immunantwort.
  • Sie fordert man sollte aufhören auf COVID-19 zu testen. Das Virus sei weg. Es ist Sommerzeit auf der Nordhalbkugel. Es gibt keine Grundlage für einen Lockdown. Sie möchte auch eine Diskussion darüber führen, was man unter einer Pandemie versteht. Ein PCR-Test im Sommer bedeute nichts. Jeden Tag sterben 150.000 Menschen auf der Welt. Und 3.000 davon an Tuberkulose. Jedoch nur 56 an Corona.
  • Ein schwerer Lockdown verursacht ca. 10 bis 20 mal so viel Tote durch wirtschaftliche und gesundheitliche Folgen in der Bevölkerung. In der Schweiz wurde untersucht, dass durch jeden Monat Lockdown die Menschen durchschnittlich drei Monate Lebenszeit verlieren. Und eine besonders anfällige Gruppe, die ca. zwei Prozent der Bevölkerung ausmacht verlieren sogar zehn Jahre Lebenszeit. Diese Menschen bekommen eine stärkere oder erneute Depression, begehen Selbstmord usw. Die Folgen seien vergleichbar mit großen Wirtschaftskrisen. Auch in Südafrika hat man das mit einer Studie untersucht.
  • Sie verweist auf den Nobelpreisträger für Chemie von 2013, Michael Levitt. Dieser hat ein Verfahren zur Vorhersage komplexer chemischer Vorgänge entwickelt, welches er schon in Wuhan in China im Januar und Februar zur Anwendung brachte. Laut seinen Berechnungen führt das aktuelle Coronavirus zu drei Wochen Lebenszeitverlust bei schwer vorerkrankten und alten Menschen. Das Virus sei in jeder Region nur ca. einen Monat aktiv. Für China hat er das Ende dieser Aktivität für Mitte März vorhergesagt, was auch eintraf. Es handele sich um ein agressives Virus, welches Menschen, die sowieso sterben würden, ein paar Wochen früher ums Leben bringt. Es gab und gibt jedoch keinen Grund Reiseverkehr zu beschränken, da zum Zeitpunkt der Pandemieerklärung (laut WHO) das Virus sowieso bereits weltweit unterwegs war. Ein Lockdown kann das nicht aufhalten.
  • Frau Cahill sucht international nach Mustern, was im Umgang mit COVID-19 falsch gelaufen sei. Auffällig sei, dass in vielen Ländern kranke Personen in die Pflegeheime verbracht wurden, obwohl man wusste, dass dort die größte Risikogruppe ist und gefährdet ist. Das war zu hören aus Italien, New York und Irland. Offenbar wurde auch in vielen Fällen Morphium verwendet, in Dosen, die vielleicht sogar tödlich waren. Es wurde nicht genug mit Sauerstoff versorgt und das Medikament Hydroxychloroquin nicht verwendet, welches helfen hätte können.
  • Hydroxychloroquin ist eigentlich ein Malariamedikament, womit man aber auch vorbeugend Atemwegserkrankungen entgegenwirken können soll. Dr. Wodarg sieht das Medikament eher kritisch bzw. verweist darauf, dass in einigen Fällen viel zu hohe Dosen davon verabreicht wurden, was zu Herzrhythmusstörungen bis hin zum Tod führen kann. Frau Cahill sagt man braucht nur eine geringe Dosis für die Prävention, die in der Regel ungefährlich sei. Es handelete sich um eine Tablette alle drei Wochen.
  • Das Medikament wirke nur vorbeugend oder in der Frühphase der Erkrankung. Bei erkrankten Menschen auf Intensivstationen ist es hingegen schädlich. Die Menschen wurden damit mancherorts umgebracht. Offenbar gab es eine Studie dazu, die nur an Intensivpatienten durchgeführt wurde. Diese sei unethisch und unwissenschaftlich. Die WHO selbst hatte wohl dazu aufgerufen, obwohl die korrekte Verwendung von Hydroxychloroquin schon von der Behandlung von SARS bekannt war und auch in Wuhan in China die Anwendung korrekt vorgenommen wurde.
  • Laut Frau Cahill helfen auch Zink und Steoride in der Behandlung von COVID-19-Erkrankungen.
  • Sie glaubt, dass man mit den PCR-Tests je nach Primer und Anzahl der Zyklen entweder jedermann negativ machen, oder fast alle positiv machen kann. Deshalb brauche es unabhängige Tests, die von mehreren Wissenschaftlern bestätigt werden.
dt/corona_ausschuss/sitzung8.txt · Zuletzt geändert: 14.02.2021 12:00 von Matthias Gerstner